Das Haus

Warum ein Welthaus?

In der Innenstadt Dortmunds gibt es jetzt einen besonderen Ort: das Welthaus Dortmund.
Hier wird nicht nur eingekauft und gearbeitet – hier entstehen Möglichkeiten. Menschen und Vereine haben lange gefordert, was nun Realität ist: ein Raum, in dem wir einander unterstützen, Projekte planen, uns austauschen, begegnen und voneinander lernen.

Im Welthaus gestalten zivilgesellschaftliche Gruppen Dortmund aktiv mit – demokratisch und rassismuskritisch, transparent und klimaneutral, nachhaltig und fair.

Ein Haus für viele Ideen.
Ein Experimentierraum.
Ein faires Schaufenster.
Ein Treffpunkt.
Ein Lernort.
Ein Büro.
Mit digitalen Angeboten.


Hier werden die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sichtbar und erlebbar, denn im Welthaus gestalten die Menschen die Aufenthaltsqualität in der Stadt mit. Sie bedrucken Kleidung, kochen, malen, diskutieren, tanzen, essen, musizieren, schauen zu, trinken fairen Kaffee und entwickeln neue Ideen für ein gutes Zusammenleben.

Ein Gruppenbild mit insgesamt sieben Personen vor dem Schaufenster des Welthauses. Eine Person hält eine Werbung für Schokolade, die mit dem Schiff transportiert wurde. Zwei Personen halten ein Plakat, das zur Eröffnung des Welthauses einlädt. Eine Person hält ein Schild, auf dem "Offen für Vielfalt" steht.Gruppenbild mit insgesamt sieben Personen. Jede Person sieht eine andere lächelnd an.Drei weiblich gelesene Personen im Gespräch. Eine der drei Frauen hält ein Baby auf dem Schoß.Eine Gruppe von ungefähr zwanzig Personen sitzt im noch leeren Welthaus im Kreis. In der Mitte liegt ein Banner des Welthauses.

Wie organisiert sich das Welthaus?

Das Welthaus trifft sich mit allen Mitgliedern und Interessierten jeden letzten Dienstag im Monat im Welthaus Dortmund. Die genauen Uhrzeiten veröffentlichen wir hier auf der Webseite und in unserem Newsletter. Zusätzlich tagt der Vorstand jeden letzten Montag im Monat, und einzelne Arbeitsgruppen kommen nach individueller Absprache zusammen. Unser monatlicher Newsletter informiert alle Interessierten über aktuelle Entwicklungen, Termine und Mitmachmöglichkeiten.

2022 und 2023 haben wir zahlreiche Gespräche mit Fraktionen der Stadt Dortmund, der Verwaltung sowie mit Immobilienvertretungen geführt. Ziel war es, eine Finanzierung in Kooperation mit der Stadt Dortmund sicherzustellen – mit Erfolg.

Wie finanziert sich das Welthaus?

Da das Welthaus ein Haus von Dortmund für Dortmund ist, keinen kommerziellen Zweck verfolgt und viele unserer Mitgliedsorganisationen die Stadt bereits seit über 40 Jahren bereichern, hat der Rat der Stadt Dortmund beschlossen, den Aufbau und Betrieb des Welthauses in den Jahren 2024, 2025 und 2026 jeweils mit 70.000 € zu unterstützen.

Darüber hinaus tragen Fördergelder, Spenden, Einnahmen aus der Vermietung von Co-Working-Plätzen sowie Mitgliedsbeiträge zur finanziellen Basis des Welthauses bei. So entsteht eine stabile Mischung aus öffentlicher Förderung und Eigenmitteln, die das Welthaus langfristig handlungsfähig macht – offen, solidarisch und nachhaltig.

Wer organisiert das Welthaus?

Im Herbst 2021 haben verschiedene Organisationen und viele Einzelpersonen aus Dortmund und aus den unterschiedlichsten Bereichen den Verein Welthaus Dortmund e.V. gegründet. Ein Verein ist eine Organisation, in der sich Personen mit bestimmten gemeinsamen Interessen und Zielen zu gemeinsamen Handeln zusammenschließen. Unser Ziel im Welthaus Dortmund e.V.: Dortmund um einen Ort reicher machen – einen Ort der Gemeinschaft, der Fairness und der Nachhaltigkeit. Die Basis eines jeden Vereins sind die Mitglieder, eine Satzung und das Wählen eines Vorstands. Zweck des Vereins ist die Gestaltung des Welthauses und die praktische Umsetzung der weltweiten Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Developement Goals oder SDGs), den sogenannten Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen in und für Dortmund.

Konkret bedeutet das, dass sich der Verein und seine Mitglieder für Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz, alternative Mobilitätskonzepte, soziale und ökologische Nachhaltigkeitsprinzipien, internationale Zusammenarbeit, fairen Handel, Bildung, zivilgesellschaftliches Engagement und Solidarität sowie Demokratie, Chancengleichheit und Inklusion einsetzen. Diese wichtigen gesellschaftlichen Themen sollen dabei nicht nur diskutiert, sondern vor allem gelebt, vermittelt und nachhaltig umgesetzt werden. Dies geschieht durch verschiedene Projekte und in den Mitgliedsvereinen.

Mitgliedsvereine

Unsere Mitgliedsvereine haben alle eins gemeinsam: Sie setzen sich für die Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) in Dortmund und darüber hinaus ein.

Mehr zu den insgesamt 17 SGS könnt ihr hier herausfinden. Hier ist schon einmal ein Überblick über die Ziele:

Die 17 Icons der Nachhaltigkeitsziele:
1. Keine Armut
2. Kein Hunger
3. Gesundheit und Wohlergehen
4. Hochwertige Bildung
5. Geschlechtergerechtigkeit
6. Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
7. Bezahlbare und saubere Energie
8. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
9. Industrie, Innovation und Infrastruktur
10. Weniger Ungleichheiten
11. Nachhaltige Städte und Gemeinden
12. Nachhaltiger Konsum und Produktion
13. Maßnahmen zum Klimaschutz
14. Leben unter Wasser
15. Leben an Land
16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
17. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Mehr zu den SDGs