Turn The Tables

Was ist das für ein Projekt?

Das EU-Förderprojekt „Turn the Tables: Towards a just, green, and innovative food procurement“ ist ein internationales Kooperationsprojekt, das sich für eine gerechte, ökologische und zukunftsfähige öffentliche Lebensmittelbeschaffung einsetzt. Ziel ist es, dass Städte und öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kitas oder Jugendzentren verstärkt Lebensmittel einkaufen, die ökologisch produziert, fair gehandelt, regional, saisonal und möglichst pflanzenbasiert sind.

Seit September 2024 liegt die Projektleitung bei der Stadt Dortmund, die gemeinsam mit Partner*innen aus Deutschland, Polen, Rumänien, Ungarn und Italien an der Umsetzung arbeitet. Beteiligt sind sowohl Stadtverwaltungen als auch zivilgesellschaftliche Organisationen. In Dortmund sind das seit Januar 2026 das Welthaus und der Ernährungsrat.

Zusammen entwickeln und erproben sie konkrete Maßnahmen, um die öffentliche Beschaffung nachhaltiger zu gestalten, Lebensmittelabfälle zu reduzieren und lokale Versorgungssysteme zu stärken.

Insgesamt leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Ernährungswende: Es verbindet Klimaschutz, Gesundheitsförderung, faire Handelsbedingungen und regionale Wertschöpfung. So entstehen langfristig nachhaltigere Ernährungssysteme, die sowohl der Umwelt als auch den Menschen zugutekommen.

Wie wird konkret an der Ernährungswende gearbeitet?

Außer-Haus-Verpflegung

Gerade in Schulen, Kitas und anderen Einrichtungen werden täglich große Mengen an Lebensmitteln verarbeitet. Hier bietet sich ein großes Potenzial, nachhaltige Produkte stärker nachzufragen und damit sowohl die regionale Landwirtschaft als auch umweltfreundliche Produktionsweisen zu fördern. Gleichzeitig können so viele Menschen – insbesondere Kinder und Jugendliche – Zugang zu gesunder und qualitativ hochwertiger Ernährung erhalten.

Bildung und Bewusstseinsarbeit

Eine europaweite Kampagne richtet sich insbesondere an junge Menschen und vermittelt Zusammenhänge im globalen Ernährungssystem. Ziel ist es, sie zu sensibilisieren und zu motivieren, selbst aktiv zu werden – ganz nach dem Motto: global denken, lokal handeln.

Was trägt das Welthaus bei?

Multiplikator:innen-Schulung

Workshops mit den Zukunftsscouts

Mitwirkung an der Kampagne

Mitwirkung am Jugendaustausch

Weitere Projektmaßnahmen