Was mache ich als Seminarleitung oder Lehrkraft, wenn ein:e Teilnehmer:in sich wütend über Minderheiten auslässt? Wie kann ich auf die rassistische Äußerung eingehen, ohne mein Gegenüber zu beschämen und zu belehren?
Wie kann ich ruhig bleiben und mutig in Konflikten agieren? Wann habe ich einen Bildungsauftrag und wann darf ich auch einfach Grenzen setzen?
Rassistische, diskriminierende oder aufhetzende Störungen nehmen in Lernräumen zu. Bei vielen Menschen löst dies Ohnmacht und Überforderung aus – doch es gibt vielfältige Wege sich zu widersetzen und für Menschlichkeit einzustehen. Als Pädagog:innen oder Trainer:innen können wir einen besonderen Beitrag leisten, denn unser Handeln hat Auswirkung auf die ganze Gruppe, mit der wir arbeiten.
Das Seminar will dazu beitragen, klarer und souveräner mit Diskriminierungen, Verschwörungsglauben oder rechten Positionen umgehen zu können. Dabei setzen wir uns tief mit eigenen Privilegien und eigenem Konflikt- und Kommunikationsverhalten auseinander. Inspiration ziehen wir aus Modellen von Schulz von Thun, dem politischen Framing und der Gewaltfreien Kommunikation. Neurobiologische Erkenntnisse zeigen uns, wie wir den Umgang mit aggressiver Kommunikation trainieren können.
Neben Inputs, Training in Kleingruppen und Einzelreflexionen wird es auch Raum für kollegialen Austausch und Entspannungsmethoden geben. Das Seminar darf trotz der Schwere des Themas gut tun und bestärken. Es richtet sich vor allem an Praktiker:innen der politischen Bildung, Dozent:innen und pädagogische Fachkräfte.
Termine & Ort:
Sonntag, 15.03.2026 | 10:00 – 18:30 Uhr | Welthaus Dortmund e.V.
Donnerstag, 26.03.2026 | 17:30 – 20:30 Uhr | online (via Zoom)
Teilnahmepauschale:
20 € (ermäßigt 10 €)
hier geht es zur Anmeldung:
https://www.fes.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetail/288344
